Der aktuelle Newsletter: Gesundes Führen im Betrieb – Mentale Fitness

Gesundes Führen, Mentale Fitness, Neurofeedback-Training, Brainfood , Train your brain! Das sind die Schlagworte des aktuellen Newsletter von FederConcept. Sie möchten mehr erfahren? Dann schauen Sie sich den Newsletter an. https://feder-concept.de/7h5/wp-content/uploads/2018/03/newsletter-fc-aktuell.pdf

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Faktoren für ein wirksames Neurofeedback-Training bei AD(H)S

Der Aufschrei in der Fachpresse war groß, als die Ärzte Zeitung online am 21.8.2017 einen Bericht unter der Überschrift “ADHS-Therapie könnte billiger und effizienter sein” veröffentlichte. Hier wurde dem Neurofeedback-Training nur eine geringe Wirksamkeit zugeschrieben. Zitat “Die Neurofeedbackintervention war dabei dem Placeboversuch nicht überlegen. Die Forscher konnten keinen spezifischen Effekt des Neurofeedback auf die Hirnströme nachweisen.” Schaut man sich die Studie genau an, dann relativiert sich die ganze Sache. Die DGBfb hat dazu eine Stellungnahme veröffentlicht.

https://www.dgbfb.de/index.php/de/stellungnahmen/180-stellungnahme-zu-einer-wiss-vergleichsstudie-zu-neurofeedback-vs-verhaltenstherapietudie

Es ging bei der Studie um die Ergebnisse bei Erwachsenen. Dabei wurde der Schwellenwert, den der Proband bein Neurofeedback-Training beachten musste, nicht manuell (wie es standardmäßig üblich ist), sondern automatisch ermittelt. Die Details sind in der Stellungnahme der DGBfb www.dgbfb.de gut dargestellt.

In meiner Praxis arbeite ich mit Kindern und mit Erwachsenen nach der gleichen Methode. Der Schwellenwert für die einzelnen Frequenzen beim Frequenzband-Training wird manuell ermittelt und permanent angepasst. Dieses Vorgehen ist erfolgreich.

Welche gelingenden Faktoren sind nun beim Neurofeedback-Training wichtig?

In erster Linie ist es die regelmäßige Anwendung einmal die Woche über einen Zeitraum von mindestens 20-25 Sitzungen wichtig. Zu Beginn gibt es ein Probatorium von 5 Sitzungen, um zu prüfen, ob die Methode geeignet ist und sich das Kind oder der Ewachsene auf das Training einlassen kann. Hierbei wird in der ersten Sitzung die Methode erläutert und verschiedene Tests (Lesen, Rechnen) durchgeführt. Aufgrund der Messergebnisse wird zuerst der Schwellenwert für die Thetawellen festgelegt. Ferner wird der Wert für das Verhältnis von langsamen Wellen (Theta) zu schnelleren Wellen (Beta) in der sogenannten Theta-Beta-Ration ermittelt. Dieses Vorgehen wurde von MONASTRA propagiert, der auch Messwerte für die Diagnostik bei AD(H)S-Betroffenen in verschiedenen Altersgruppen festgelegt hat. Bei der letzten Probatoriumssitzung erfolgt ein Re-Test. Anschließend wird über das weitere Vorgehen entschieden. Üblicherweise werden dann zweimal 10 Einheiten absolviert, um die Absenkung der Thetawellen und die Anhebung der SMR-Wellen zu erlernen. Wie gut die Regulierung der eigenen Gehirnaktivität gelingt, hängt auch von der Übungszeit nach den jeweiligen Neurofeedbacksitzungen ab. Denn das Erlernte muss zuhause und in der Schule oder auf der Arbeit trainiert werden. Deshalb ist es wichtig, dass bei Kindern neben den Eltern auch alle Betreuungspersonen in der Schule, im Hort oder der Kita informiert sind. Erwachsene entscheiden selber, wer von dem Training wissen soll.

Das Gehirn ist natürlich kein Muskel, der beliebig trainiert werden kann. Aber es reagiert auf Training mit einer Anpassung. Und diese Anpassung ist schon im Kindesalter möglich und reicht bis ins hohe Erwachsenenalter. Meine jüngsten Kunden sind 5 Jahre alt und meine ältesten Kunden Anfang 60.

Neurofeedback-Training wirkt! Aktuelle Studienergebnisse belegen das.

 

Die Meta-Analyse wurden Daten von über 500 Kindern aus 10 Studien untersucht. Die Ergebnisse: Auch sechs Monate nach den Neurofeedback-Behandlungseinheiten waren Unaufmerksamkeit, Hyperaktivität und Impulsivität verringert. https://www.aerztezeitung.de/medizin/krankheiten/neuro-psychiatrische_krankheiten/adhs/article/957946/meta-analyse-neurofeedback-hilft-kindern-adhs.html

Im Gegensatz zur medikamentösen Therapie kommt es durch Neurofeedback-Training zu einer Selbstregulation im Gehirn. Die Betroffenen können je nach Bedarf ihre Aufmerksamkeit gezielt regulieren. Dazu müssen sie regelmäßig (mindestens 1x pro Woche) und dauerhaft (über mindestens 20-30 Trainingseinheiten) trainieren. Neben dem begleiteten Training bei einem erfahrenen Neurofeedback-Trainer/in spielt das Verhalten und die Unterstützung durch die Eltern zuhause und die Lehrer in der Schule eine wichtige Rolle. Seit 2015 haben zahlreiche Kinder und Jugendliche in meiner Praxis trainiert.

Mehr Infos erhalten Sie in einem individuellen Beratungsgespräch und einer kostenlosen Probesitzung.

Ich freue mich auf Ihren Besuch.

HR und ZDF vor der Praxis von FederConcept

Zuerst kam eine Team des ZDF in die Bahnstr. 5a, um mich zu einem Außendreh vor einer Schwalbacher Grundschule abzuholen. Anschließend wurde in der Praxis gedreht. Neben Fragen zur KoaV konnte das Team live eine Neurofeedback-Sitzung miterleben. Der Proband machte seine Sache gut und ließ sich nicht ablenken. Beitrag am 13.2. um 21 Uhr in Frontal 21.

Einen Tag später war dann der HR dran. Diesmal wurde aus Zeitgründen nur in der Praxis gedreht. Auch hier lag der Schwerpunkt auf der KoaV. Der Beitrag läuft am 11.2. in der ARB als Bericht aus Berlin um 18.30 Uhr.

17. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Biofeedback

Die Fachtagungen sind eine Mischung aus interessanten Vorträgen, workshops, einer Fachausstellung der wichtigsten Anbieter für technisches Equipment und interessanten Gesprächen in den Pausen. Für mich waren die Vorträge zu den Themen Schlucken, Bruxismus,  Alpha-Training bei ASS und Neurofeedback-Training im Betrieb sehr interessant. Der workshop bei Dr. Axel Kowaski hatte das Thema: Mehrkanal und Q-EEG – Live und in Farbe – was bringt es? Die Erkenntnisse aus diesem workshop fließen bereits in meine Arbeit mit ein. Weitere Infos unter https://www.dgbfb.de/index.php/de/

Gehirntraining durch Neurofeedback

Die Anforderungen an die geistigen Fähigkeiten wachsen. Gleichzeitig wird unsere Aufmerksamkeit durch zahlreiche Medien (TV, Radio, Zeitungen, Werbeplakate,  soziale Medien) und den vielen Informationen, die täglich von unserem Gehirn verarbeitet werden müssen, stark gefordert.

Wie können wir unser Gehirn trainieren, ohne es zu überfordern?

Wie lässt sich eine Überforderung objektiv messen?

Hier kann das Neurofeedback-Training wichtige Antworten liefern.

Durch Messungen verschiedener Frequenzen der Gehirnwellen bei unterschiedlichen Aktivitäten (Lesen, Rechnen, Entspannen) erhalten Sie eine Art “Belastungs-EEG”. Sie wissen nun, wie aktiv Ihr Gehirn ist, wenn Sie einen einfachen Text lesen oder im Kopf rückwärts zählen. Mit diesen Daten können wir den “Belastungsbereich” für bestimmte Aufgaben festlegen. Wenn Sie die Aufgaben zu ca. 80% bewältigen ergibt sich ein Trainingseffekt für das Gehirn. Sind die Aufgaben zu leicht (> 85%) oder zu schwer (<75%) sind Sie unter- oder überfordert und es kommt nicht zu dem gewünschten Trainingseffekt.

Bei uns trainieren Kinder ab 6 Jahren und Erwachsene bis 61 Jahren. Denn das Gehirn ist aufgrund seiner enormen Plastizität in jedem Alter trainierbar.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch.

Wir machen Urlaub vom 17.7. bis 30.7.2017

Nach einem erfolgreichen 1. Halbjahr, in dem zahlreiche Kunden unterschiedlicher Alterstufen (von 6 bis 66 Jahren) die eigenen Gehirnwellen trainieren konnten, ist eine Zeit der Erholung angebrochen. Ich freue mich auf die kommenden Trainings mit meinen aktuellen Kunden und auf neue Interessenten für das Neurofeedback-Training und für das Biofeedback-Training. Genießen Sie den Sommer und erholen Sie sich von den alltäglichen Belastungen und Anforderungen. Mit freundlichen Grüßen Uwe Feder

Positive Erfahrungen mit Neurofeedback-Training

“Zuerst verbesserte sich das Schriftbild, das fiel auch den Lehrern auf.” Diese Veränderung teilte mir die Mutter eines Jugendlichen (15 Jahre) mit, der seit Mitte April zweimal wöchentlich das Neurofeedback-Training bei mir durchführt. Gestern war er zum 22. Mal da. Bereits nach 15 Terminen wurde das Ritalin auf seinen Wunsch abgesetzt. “Ich kann dann nichts mehr essen und mir ist oft übel. Wenn ich dann Sport machen will, habe ich keine Kraft mehr.” Dies waren die wichtigsten Gründe des Jugendlichen das Medikament nicht mehr wie in den letzten 9 Jahren zu nehmen. Die Selbstregulation in stressigen Situationen hatte sich auch verbessert. Um sich zu beruhigen, wurden einfach die Bilder im Kopf aufgerufen, die zu einer Beruhigung der High-Beta-Wellen führten.

In einem anderen Fall berichtete die Mutter von einer Bemerkung der Deutschlehrerin auf dem letzten Zeugnis. Die Lehrerin hatte zur Deutschnote geschrieben:” Leonie (Name geändert) war in den letzten 3 Wochen weniger abgelenkt und konzentrierte sich besser auf den Unterricht.” Das Kind kommt erst seit 6 Wochen zum Training. Demnach traten die Veränderung bereits nach 3 Terminen auf. Dies ist sicherlich eine Ausnahme, zeigt aber wie schnell sich das Gehirn unter bestimmten Umständen regulieren (lassen) kann.

“Ich konzentriere mich mehr auf den Monitor und nicht auf die Autos.” Der 11 jährige Dominik (Name geändert) weiß ganz genau, wie er seine Aufmerksamkeit lenken kann. Trotz der Einnahme von Ritalin zeigen sich starke Schwankungen im Thetawellen-Bereich bei ihm. Die Schwankungen waren auch in den Osterferien sichtbar, als er noch kein Ritalin genommen hat. Er fühlt sich  selber aber viel ruhiger, wenn er die Tablette nimmt. Aber in seinem Kopf überwiegt oft die Unaufmerksamkeit, trotz der Medikamente. Durch das Training schafft er es, sein Gehirn in einen bestimmten Arbeitsmodus zu bringen. Diese “Voraktivierung” kann er dann beim Lernen von Vokabeln einsetzen. Seit dem 30.6. lernt er jeden Tag 6 neue Vokabeln in Englisch. Freiwillig und ohne Druck der Eltern.

Ärzte-Fortbildung Bio- & Neurofeedback

50 interessierte Ärztinnen und Ärzte des Paed-Netzwerkes Frankfurt fanden am 1.2.2017 den Weg in das Clementine Kinderhosptial in Frankfurt. Auf dem Programm standen zwei nichtmedikamentöse Behandlungsformen bei Migräne und AD(H)S. Biofeedback findet seit längerer Zeit Anwendung bei unterschiedlichen Beschwerdebildern wie Tinnitus, Bruxismus, Kopfschmerzen, Migräne, Muskelverspannungen und Burn-out und Depressionen. Neurofeedback wird bei AD(H)S, Epilepsie, Schlafstörungen und zur Verbesserung der Gedächtnisleistung eingesetzt.

Im 1. Teil der Fortbildung wurde das Vasokonstriktionstraining vorgestellt, bei dem mittels innerer Vorstellung der Spannungszustand der Schläfenarterie verändert werden kann. Das Programm lässt sich in 8-10 Trainingseinheiten erlernen und kann die Häufigkeit und Dauer des Migräneanfalls verringern. Die Deutsche Migräne und Kopfschmerzgesellschaft hat das Biofeedback-Training bei Migräne als akute Behandlungsmethode in seine Leitlinien aufgenommen.http://www.dmkg.de

Im 2. Teil wurde das Neurofeedback-Training in Form des Frequenzbandtrainings erläutert. In unserer Praxis haben schon zahlreiche Kinder die Methode erfolgreich erlernt. Nun sind sie in der Lage ihr Gehirn in einen bestimmten Arbeitsmodus zu bringen. Besonderes Interesse bei den anwesenden Kinder- und Jugendärzten fanden die unterschiedlichen Wellenformen (Theta-, Alpha-, SMR und die Lo-Beta-Wellen) und deren Beeinflussung. Sobald die Betroffenen die Amplitude der Theta-Wellen reduzieren können, sind sie in der Lage, besser die eigene Unaufmerksamkeit zu verändern. In einem zweiten Schritt lernen sie dann schnellere Frequenzen zu aktivieren und somit auch eine fokussierte Aufmerksamkeit zu erlernen.

Die Wirkungen des Neurofeedback-Trainings sind gut erforscht, so dass einer praktischen Umsetzung nichts im Weg steht. Neben den Kindern und Jugendlichen kommen immer mehr Erwachsene zum Neurofeedback-Training, denn AD(H)S ist nicht heilbar. Aber bei kontinuierlichem Training ist es möglich, mit der veränderten Aufmerksamkeit besser zurechtzukommen.

Migräne nicht-medikamentös behandeln

Artikel Migräne Magazin Ausgabe 74

Neues aus der Forschung! In der aktuellen Ausgabe 74 des Migräne-Magazins wird über das Biofeedback-Training und seinen Einsatz in der Migränetherapie berichtet. Biofeedback zeigt gute Ergebnisse.

In 8-10 Therapieeinheiten erlernen die Betroffenen das Vasokonstriktionstraining. Damit können sie den Spannungszustand der Schläfenarterie beeinflussen. Wie beim Autogenen Training ist es möglich, die Gefäßspannung durch geeignete Vorstellungen und Bilder im Kopf zu verändern. So stellte sich eine Patientin von mir ein blaues Kühlpack vor, das sie immer auf die betroffene Stirnseite legte. Sobald sie sich dies vorstellte, verringerte sich der Spannungszustand ihrer Schläfenarterie. Diese Veränderung wurde ihr per Biofeedback am Bildschirm mittels eines roten Ringes gezeigt. Innerhalb von 8 Wochen war sie in der Lage, den Spannungszustand zu verändern und so den Beginn der Migräneattacke zu verringern.